Meine Mutti kann

Wochenende! Wochenende bedeutet für einige Leute Freizeit. Nicht für mich. Denn für mich ist das Wochenende die Zeit für Hausaufgaben oder auch sogenannte „Projekte“. Ich habe in den letzten fünf Jahren sehr gute schulische Leistungen erbracht. Sowohl meine Fähigkeiten in Deutsch und Englisch, als auch in Sachkunde und Mathematik können sich sehen lassen. Außerdem bin ich sehr ordentlich, meine Buntstifte sind immer schön angespitzt und ich habe fast noch nie den Turnbeutel vergessen. Ich denke, am Ende dieses Halbjahrs werde ich eine Gymnasialempfehlung bekommen.

Wundern sich jetzt einige meiner Leser*innen? Hatten sie aus meinen Texten herauszulesen geglaubt, dass ich bereits über einige Bildungsabschlüsse verfüge? Hat jemand gar im Impressum meine Daten entdeckt, die verraten, dass ich nicht nur Abitur, abgeschlossenes Hochschulstudium und Promotion, sondern auch einen Job an einer Universität vorzuweisen habe? Tja. Trotzdem muss ich mich wieder beweisen, denn jetzt gilt es, Kind Nummer Eins die Möglichkeit zu ähnlichen akademischen Weihen oder auch nur die Chance auf eine qualifizierte Berufsausbildung zu eröffnen. Sollte das aber nicht eigentlich das Kind SELBER machen? Könnte man meinen. Die Realität an deutschen Schulen sieht jedoch oft anders aus.

Vielen ist bereits bekannt, dass der Bildungserfolg deutscher Kinder maßgeblich vom sozialen und Bildungsstatus der Eltern abhängt – das zeigen auch die Ergebnisse der PISA-Studien. Einige Faktoren, die diese Korrelation begründen, sind recht klar und in unserer derzeitigen Gesellschaft vielleicht unvermeidlich. Wichtig dabei ist zum Beispiel, ob das Kind ein eigenes Zimmer mit einem ruhigen, ordentlichen Arbeitsplatz hat oder ob es seine Aufgaben an einem unaufgeräumten Küchentisch machen muss. Ob es morgens rechtzeitig geweckt und mit einem vollwertigen Frühstück im Magen in die Schule geschickt oder gar gebracht wird, oder ob es das alles alleine bewältigen muss. Aber als ob das nicht schon genug Erschwernis für alle diejenigen Kinder ist, deren Eltern sich nicht um die angemessene Infrastruktur kümmern können oder wollen, gibt es eben auch noch bergeweise Hausaufgaben und Langzeitprojekte, die die Kinder unmöglich allein machen können.

Mal soll ein großformatiger Stammbaum der eigenen Familie mit Fotos der entsprechenden Personen erstellt werden. Dann das Kasussystem des Deutschen in Tabellen ausgedruckt und auf ein A3-Poster aufgeklebt werden. Schließlich muss ein Regenauffanggerät gebastelt werden, das erfordert, dass eine Plastikflasche auf halber Höhe mit einem scharfen Messer abgetrennt wird. Der so entstehende Behälter soll dann auf einem Tablett voller Sand für zwei Wochen im Freien aufgestellt werden, allerdings nicht in unmittelbarer Nähe eines Gebäudes. So sehr ich die damit verbundenen Themen und Lerninhalte schätze: ICH muss Fotos der Familie heraussuchen und Abzüge herstellen lassen, denn der 10-jährige Sohn hat weder ein Familienalbum noch das nötige Kleingeld oder Know-how, um Fotos zu vervielfältigen. ICH muss Tabellen im Format A4 erstellen, denn obwohl die Kinder durchaus in der Lage sind, einen Text in Word zu erzeugen, erfordert Tabellenerstellung mehr Kenntnisse, als die allermeisten von ihnen haben. Und schließlich gibt man einem Halbwüchsigen kein Messer in die Hand, um eine Plastikflasche zu zerschneiden. Bei der Frage, woher ich auf die Schnelle sauberen Sand und ein Grundstück ohne Gebäude hernehmen soll, auf dem das Regenauffanggerät stehen soll, bin dann allerdings sogar ich überfordert. An dieser Stelle hilft auch mein überdurchschnittlicher Bildungsabschluss nicht mehr, hier bräuchte es ganz andere Ressourcen.

Sind diese Projekte alle gut gemeint, aber nicht vollends durchdacht? Man könnte ja durchaus gemeinsam in der Schule ein Regenmessgerät bauen und dieses im Schulgarten platzieren. Oder gemeinsam am Schulcomputer Tabellen erstellen – dann würden auch alle gleich lernen, wie das geht. Nur dass immer und immer wieder solche Projekte ins Haus flattern, macht nach einer Weile schon stutzig. Interessanterweise las ich vor kurzem in einem Interview der taz mit dem Erziehungswissenschaftler Jörg Siewert von der Universität Siegen:

Unter Lehrern in Deutschland ist die Meinung sehr verbreitet, dass ein Teil der Bildungsarbeit von den Eltern geleistet werden müsse. Wenn das aber nicht gut geschieht, wird das von der Schule nicht kompensiert, sondern hingenommen.

Die von mir wahrgenommene Einbindung der Eltern scheint also weder auf Faulheit oder Unbedachtheit von Lehrern zurückzuführen zu sein, sondern sie ist gewollt. Und natürlich wäre es tatsächlich schön, wenn es auch schulbezogene Dinge gäbe, die die Kinder gemeinsam mit den Eltern machen könnten, vor allem, wenn es eben ALLE Kinder könnten. Aber das ist aus offensichtlichen Gründen oft nicht der Fall. Kann man von Eltern, die nie eine deutsche Schule besucht und Deutsch selbständig als Zweitsprache erworben haben, erwarten, dass sie das deutsche Kasussystem in Tabellenform fassen können? Oder von Eltern, die Vollzeit oder im Schichtdienst arbeiten, außer der sowieso obligatorischen Kontrolle der Arbeitsmaterialien und Hausaufgaben stundenlang nach Fotos von Tante Sabine und deren drei geschiedenen Männern zu fahnden, die ihr die Cousinen beschert haben? Auch Jörg Siewert sieht das kritisch:

Deswegen ist es […] wichtig, die Lehrer dafür zu sensibilisieren, dass sie Schüler benachteiligen, wenn sie einfach stillschweigend die Mitarbeit der Eltern voraussetzen oder gar initiieren.

Denn:

Die bildungsfernen Kinder haben während der Schulzeit nur sehr geringe Kompetenzzuwächse, die Schüler aus bildungsnahen Elternhäusern machen dagegen signifikant größere Schritte nach vorn.

Genau das entspricht sowohl den bereits langbekannten Daten aus den PISA-Studien, als auch meiner eigenen Intuition: Spätestens im Gymnasium sind die gebildeten Mittel- und Oberschichtseltern unter sich. Und das widerstrebt nicht nur meinem Gerechtigkeitsempfinden, das mir sagt, dass auch Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern eine echte Chance verdient haben. Es widerspricht auch volkswirtschaftlicher Vernunft, denn seit Jahren hört man das Jammern über den Mangel an Fachkräften in Deutschland. Mit allerhand Tricks sollen mehr Leute in die Universitäten gelockt werden. Warum nicht da anfangen, wo die Ressourcen wirklich brachliegen? Außerdem bräuchte ich nicht jedesmal ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich wieder ein Projekt vorbildlich zum Abschluss gebracht habe, wohl wissend, dass der Banknachbar meines Sohnes wieder ohne vorzeigbare Poster, Tabellen oder Messgeräte dasitzen wird. Und irgendwie könnte ich mich auch mehr über die Gynmasialempfehlung meines Kindes freuen.

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39 Kommentare

  1. Ich stimme der Einschätzung absolut zu. Die Verlagerung von Projekten in den außerschulischen Bereich hat aber auch andere gewichtige Gründe: G8 erlaubt sie zeitlich nicht mehr, weil zu viel Stoff in der Schule in kurzer Zeit behandelt werden muss. Daher fallen solche Sachen entweder ganz weg oder werden eben in den Hausaufgabenbereich geschoben. Es ist schon eine Leistung des Lehreres, das Ding immer noch überhaupt anzubieten.

  2. Ein kurzer Gedanke zu deinem Text: Er betrifft auch eine ganze Reihe von Kindern mit behinderten Eltern. Meine waren z.B. blind. Auch keine optimale Voraussetzung, um ein Kind durch seine Schullaufbahn bzw. die Hausaufgaben zu begleiten. Wenn das ohne Benachteiligung des Kindes gelingen soll, setzt das auf Seiten der Eltern ein verflixt gutes soziales Netz voraus, oder aber die finanziellen Ressourcen, externe Hilfe notfalls „einzukaufen. Ich hatte Glück; meine Eltern hatten/haben beides. Andere jedoch nicht.

  3. Unser Schulsystem ist geradezu darauf ausgelegt selektiv zu filtern. Es ist wohl politisch und teilweise auch von den Eltern gewollt bildungsferne Schichten vom Bildungsaufstieg fernzuhalten. Das sieht man auch daran, wie gerade in Bayern Gesamtschulangebote abgelehnt werden.

    Elterninitiativen könnten hier kurzfristig abhelfen. Langfristig gehört die gesamte Bildungspolitik in Deutschland reformiert.

  4. @Stefan: Es geht im Text um eine Grundschule. Das hat nichts mit G8 zu tun. Generell hab ich vorwiegend von Grundschuleltern gehört, dass da extreme Mithilfe erforderlich ist – zum Teil wird erwartet, dass es die Eltern sind, die die Rechtschreibung vermitteln!

    Abgesehen davon hatte z.B. Sachsen, wo ich zur Schule gegangen bin, schon immer G8, und dort gab es nur sehr sehr wenige Hausaufgaben/Projekte, die die Mithilfe der Eltern erfordert hätten. Mir fällt spontan nur das Backen und Bewerten (a la Stiftung Warentest) einer Tiefkühlpizza ein. Ich würde also immer noch den allgegenwärtigen Klassismus und nicht G8 dafür verantwortlich machen, dass dermaßen auf die Eltern zurückgegriffen wird.

    1. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht mal sicher, ob es sich wirklich immer um Klassismus handelt. Das weckt in mir ein wenig das Bild eines angehenden Lehrers, der während des Studiums oder Referendariats mal eben beiseite genommen wird. Dann wird ihm erklärt: „Hey, pass mal auf: Der Bundestag hat angeordnet, dass wir Lehrer die Kinder aus sog. bildungsfernen Schichten nur ja nicht aufsteigen lassen dürfen. Also gib denen immer schön Aufgaben, von denen du weisst, dass sie sie wegen ihrer Armut nicht erfüllen können. Aber behalt’s für dich, das darf natürlich keiner wissen, dass das ein offizieller Auftrag ist!“ – Jetzt mal ganz überspitzt formuliert.

      Was ich mir viel eher vorstellen könnte, ist eine Art Hilflosigkeit der Lehrer, wie sie ja auch oben schon angesprochen wurde. Zeitmangel, Materialmangel. Die Schulen bekommen ja insgesamt zu wenig Geld. Da muss dann eben doch mal die Familie ran und Fotos kopieren, Flaschen kaufen und zerlegen etc. Der Lehrer kann es ja nicht immer aus der eigenen Tasche bezahlen – obwohl viele von ihnen das ja schon tun, ohne je ein Wort darüber zu verlieren.

      Auch eine gewisse Naivität auf Seiten mancher Lehrer würde ich nicht ausschließen wollen. Vielen Kindern merkt man ihre Armut erst auf den zweiten oder dritten Blick an. Sie tragen Markenklamotten, die die Eltern sich vom Mund abgespart haben, damit das Kind nur ja nicht auffällt. Dafür fehlt aber z.B. das Pausenbrot, ein Hobby oder die Möglichkeit für Nachhilfe. Was manchem Lehrer aber gar nicht auffällt. Und schon ist der Eindruck entstanden: „Och, die Bastelei zu Hause müsste doch für alle machbar sein.“

      Ist so mein Eindruck, mit mittlerweile zwei Kindern in der Grundschule.

      1. Also, mich hat mit Sicherheit niemand im Referendariat zur Seite genommen und die Auslese zum Ziel erklärt. Wozu auch? Das passiert durch das System doch automatisch. Und was stellst du dir denn vor, dass ich da dagegen machen soll? Dem Kind Markenklamotten besorgen oder wie?

      2. @Stefan: Wir sind uns doch einig. Du hast meine Ironie mißinterpretiert, scheint mir. 🙂 Ja, es passiert wenn überhaupt dann durch „das System“, das den Bedarf an staatlichen Mitteln für die Bildung unterschätzt. (Ich würde gar nicht so weit gehen, da eine Absicht zu unterstellen. Mit Ausnahme einzelner Personen vielleicht.)

        Es ist doch so, egal ob in Schulen oder im Beruf: Solange es irgendwie läuft, und sei es noch so provisorisch, denken die Verantwortlichen automatisch: „Na also! Geht doch! Die brauchen doch gar nicht noch mehr Geld/Zeit/Personal, die kommen offensichtlich schon irgendwie klar.“ Ändern wird sich erst was, wenn nicht mehr nur Einzelne scheitern, sondern die Schülerschaft in ganzen Landkreisen. Eben das passiert aber nicht so schnell, weil die Eltern, die es können, vorher eingreifen, so dass der Mangel am Ende doch wieder nur Einzelne betrifft.

        Auf dem Klassenausflug meiner Tochter erzählte mir gestern beispielsweise eine Mutter, dass sie noch ein weiteres Kind auf einer anderen Schule habe und die Eltern dort zusammenlegen, um den Putzdienst für diese Schule zu bezahlen, damit die Toiletten und Klassenräume benutzbar bleiben. Der Förderverein unterstützt währenddessen Kinder, deren Eltern kein Geld für Sondermaterialien oder Klassenfahrten haben. Renovierungsarbeiten werden in Eigenregie an den Wochenenden durchgeführt. Ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

        Tja. Die Bezirksregierung erfährt auf dies Art natürlich gar nichts von der Not. Die sieht nur, dass es ja – aus welchem Grund auch immer – klappt. Warum also was ändern?

      3. Sorry, die Ironie entging mir tatsächlich.
        Was du beschreibst ist ein echtes Dauerproblem. Schlimmer wird es durch die Leute, die das engagiert mitmachen. So applauswürdig dieses Engagement auch ist, es zementiert diese Zustände, weil es offensichtlich ja auch so geht. Das betrifft auch das Kollegium, wo lauter Zusatzzeug läuft, weil engagierte Leute eben mehr machen als der Job verlangt, ohne eine gegenleistung.

  5. Eine Freundin erzählte, daß genau dies an einem Hamburger Gymnasium offen gesagt wurde. Der Direktor sagte bei einer Ansprache an die Eltern, daß nur 70 Prozent des Stoffes von den Lehrern vermittelt werden. Der Rest müßte zu Hause geleistetwerden. Zuerst traute sich wohl niemand von den Eltern zu widersprechen, nachher wurde wohl nachgefragt, ich kann aber nicht sagen, wie das endete.

    1. Keine Ahnung wie er das meinte, aber es ist eigentlich schon immer so gewesen, dass nicht alles in der Schule vermittelt wird. Hausaufgaben, eigenständiges Üben und Lernen gehörten schon immer dazu und sind zur Reifung einer eigenen Persönlichkeit ja auch absolut notwendig.

      1. Es war so gemeint, daß die Eltern einen Teil der Aufgaben übernehmen müssen, die in meinen Augen Aufgaben der Lehrer/Schule sind. Natürlich haben die Eltern einen Rahmen vorzugeben, der die Kinder und Lehrer unterstützt (Frühstück, Pausenbrot, Erledigen der Hausaufgaben kontrollieren, Nichtuntergrabung der Autorität der Lehrer, …). Die Eltern haben die „Beschulbarkeit“ ihrer Kinder herzustellen. Aber die Eltern haben nicht die Aufgabe, zu Hause den Unterricht fortzuführen. Das können sie doch gar nicht.

        Welches Projekt von Eltern jetzt als unzumutbar angesehen wird oder nicht, hängt bestimmt auch von der Einstellung der Eltern ab. Aber es so offen zu erklären wie dieser Hamburger Direktor ist in meinen Augen eine Überdehnung der elterlichen Aufgaben.

      2. Klar, ich kann nicht von den Eltern fordern meinen Job zu machen, das ist völlig klar. Die andere Seite der Medaille ist allerdings, dass sich zunehmend die Ansicht breitzumachen scheint, dass die Schule alles Mögliche zusätzlich machen muss, Erziehung der Kinder vor allem. (Zugegebenermaßen weniger ein Problem an Gymnasien). Es scheint generell eine Verwischung der Grenzen in beide Richtungen stattzufinden, was nur bedingt eine gute Entwicklung ist.

      3. Das Problem ist in meinen Augen kaum zu lösen, weil das, was dem einen zu viel ist, dem anderen zu wenig ist. Eine Einigung kann nur durch das Nachgeben einer der beiden Parteien erfolgen. In einer Beziehung, in der sich der eine Partner mehr Aktivität wünscht, und der andere Partner weniger, ist eine Einigung ohne Einbeziehung Dritter nicht möglich.

        Meine Frau ist Lehrerin, und was ich von ihr mitbekomme aus dem Schulalltag, bedeutet für mich, daß die Lehrer viel mehr in Kontakt mit den Eltern der Schüler treten müßten, mit denen es Probleme gibt, und das auch eindringlich und mit Rückendeckung durch die Schulleitung und die Kollegen. Regeln müßten stärker eingehalten werden, Bringschulden der Kinder und Eltern müßten klar formuliert werden. Das würde mehr Arbeit auf Seiten der Schule verursachen und es würde Veränderungen mit sich bringen, die einige Lehrer nicht haben wollen. Das gäbe auch Streit mit schwachen und faulen Lehrern, die die Arbeit der Kollegen untergraben.

        Auch die Eltern müßten mehr tun. Insbesondere die Eltern, die leider gar nicht wissen, wie sie das können. Meine Frau hat schon häufiger mit Eltern gesprochen, deren Kinder zu viel Zeit am Computer verbrachten, und die überhaupt nicht wußten, in welcher Weise sie überhaupt auf ihre Kinder einwirken konnten. Diesen Eltern müßte man auch Erziehungsnachhilfe geben. Jetzt kann man sich tatsächlich darüber streiten, ob die Schule das leisten muß, aber auf der anderen Seite ist niemand da, der das sonst macht, und die Schule muß es ohnehin ausbaden.

        So wie es bisher läuft, kann es nicht weitergehen, außer an einigen Schulen, die schon gut sind und sich ihre Schüler aussuchen können und alles, was nicht mitkommt, einfach wegschicken können. An den anderen Schulen muß sich etwas ändern, aber dafür sehe ich nicht die Bereitschaft zur Anpassung.

  6. Stellen wir uns kurz auf die Seite einer Bio-, Chemie- oder Physiklehrerin, die in Klasse 5 oder 6 ihren 30 Schülerinnen und Schülern, Stadtkinder allesamt, einen auf persönliches Erleben der Naturphänomene bieten möchte. Beobachten lernen, erste Schritte mit elektrischer Spannung und potentiell gefährlichen Stoffen, mit Experimentieren beginnen, ohne daß Spaß und Spiel zu kurz kommen. Wofür von staatlicher Seite im Schnitt 12 min (den Wert hat ‚mal ein Hamburger Physiklehrer ausgerechnet) für die Vorbereitung der Schulstunde inkl. Materialienbeschaffung, Auf- und Abbau veranschlagt werden.

    Konkrete Beispiele sind Beispiele, klar, trotz aller Pointierung sollten sie fair und nicht alterntivlos präsentiert werden. Z.B.: Einweg-Plastikflaschen habe ich Fünftklässler mit Zirkel (Loch vorgebohrt) und Kinderschere unangeleitet zerlegen sehen. Apropos „scharfes Messer“: Zur Relativierung in unserem Kulturkreis fest verwurzelter Überzeugungen empfehle ich die Arte-Serie „Zu Tisch in …“, in der Lappland-Folge sieht man Kindergartenkinder mit ihren Finnenmessern einen Rentierkopf zerlegen. Ganz selbstverständlich und unter Erhalt aller kindlichen Extremitäten. Geht.

    An Schulen mit gutem Schulprogramm und (ohne Entlastung der Lehrer, btw) ausgearbeiteten Curricula werden z.B. die nötigen Computerkenntnisse in einer frühen Projektwoche (etwa vor den ersten Herbstferien) vermittelt. Wenn nicht der vom Schulträger zu Pflege und Wartung angeheuerte EDV-Anbieter die bislang vom Informatik-Kollegen wunderbar administrierten Schülercomputer unbenutzbar gestümpert hätte.

    Gegenrant Ende 😉

    1. … ergänze in Satz 1 „angelegten Unterricht“

  7. @ Stephan: Ich bin ganz froh, dass jemand die Lehrerperspektive anspricht. Denn du hast m.E. durchaus Recht damit, dass das Problem nicht irgendeine Art „Fehlverhalten“ einzelner Lehrer ist. Ich muss noch einmal betonen, dass ich die zu vermittelnden Inhalte in allen meinen Beispielen gut finde! Regenmessgeräte zu bauen ist inhaltlich vorbildlich. Aber es müssen Wege gesucht werden, so dass alle Kinder davon profitieren können. (Z.B. die Idee mit dem vorgebohrten Zirkelloch ist insofern ein Anfang – in diesem Beispiel.)

  8. Ich sehe da durchaus ein Fehlverhalten der Lehrkräfte. Schließlich haben die einen Beruf ergriffen, in dem von ihnen erwartet werden kann und muss, sich über strukturelle Ungleichheiten aller Art Gedanken zu machen. Dass sie an einem System mitwirken, das große Teile ihrer Schulklassen ausgrenzt, müsste ihnen eigentlich auffallen. Fällt es ihnen auf, und sie nehmen es bewusst in Kauf, sind sie ideologisch nicht geeignet, um ihnen unsere Kinder anzuvertrauen. Fällt es ihnen nicht auf, sind sie intellektuell nicht geeignet, um ihnen unsere Kinder anzuvertrauen.

    Ich ärgere mich oft, wenn Lehrkräfte an deutschen Schulen für viele Dinge gescholten werden, für die sie schlicht nichts können, sondern die in der Unterfinanzierung des Bildungssystems begründet sind. Aber in diesem Fall (wo ich selten Schelte gehört habe), sind sie absolut mitverantwortlich. Ich denke, es ließen sich auch auf der Ebene einzelner Schulklassen alternative Aktivitäten finden, bei denen niemand außen vor bleiben müsste.

    1. Hierzu kann ich als Grundschullehrerin nur sagen, dass es uns wohl auffällt, aber uns im Prinzip keine andere Möglichkeit bleibt. Das Problem ist, dass zumindest in Bayern immer mehr in den Lehrplan gedrückt wird, aber keine extra Zeit dafür zu Verfügung gestellt wird. Dann erwarten die Eltern, dass alles was im Lehrplan steht auch durchgenommen wird. So kann es sein, dass gerade im Heimat- und Sachunterricht manches nur als Merksatz ins Heft geschrieben wird, um den Eltern im Nachhinein sagen zu können: „Wir haben das doch gemacht, das hätte ihr Kind aber schon wissen müssen“, um sich selber abzusichern.
      Es beginnt jetzt ja schon in der 3. Klasse mit dem Übertrittsdruck. Eltern drohen mit Anwälten, wenn sie das Gefühl haben, ihrem Kind wird der Weg aufs Gymnasium erschwert.
      Lesen Sie einmal das Buch von Sabine Czerny „Was wir unseren Kindern in der Schule antun: …und wie wir das ändern können“, um zu sehen, was passieren kann, wenn man versucht keinen außen vor zu lassen.

  9. Die Frage ist natürlich auch immer, welchen Sinn mit einem Projekt verfolgt wird. Ich für meinen Teil nutze sie vor allem um ein Thema abschließend zu behandeln (Schüler(innen) müssen ihr erlerntes Wissen einbringen) und um Kooperationsfähigkeiten der Kinder auf- und auszubauen. Ob diese eine Überforderung darstellen oder nicht, bekomme ich als Lehrer in Gruppenarbeitsphasen nur marginal mit, gerade wenn es eine große Klasse ist und demnach viele kleine Gruppen betreut werden müssen (schließlich soll jedes Kind kooperativ in der Gruppe mitarbeiten müssen und keine Möglichkeit haben sich einfach auszuklinken und die Lorbeeren der anderen Gruppenmitglieder zu ernten – wie es manchmal leider immer noch der Fall ist) … machen die Eltern die Aufgaben für die Kinder fällt dies unter Umständen auf: bessere Arbeitsweise, ein sehr guter Redestil und in extremen Fällen auch ein auswendig gelernter Text ohne irgendetwas davon verstanden zu haben. Fällt es nicht auf, so wird das Projekt als erfolgreich abgehakt, obwohl das Kind dabei nicht den gewünschten Erfolg erzielt hat … das ist für alle Seiten kein erfreuliches Ergebnis, doch wie kann man es verhindern? Die Schüler(innen) sollen und müssen (etappenweise) Selbstständigkeit lernen und ihre Lernprozesse selbst zu steuern, fehlt diese Kompetenz, kann einem dies in höheren Klassen auf die Füße fallen … Lernen lernen ist ja in einigen Bundesländern nicht umsonst bereits ein eigenes Schulfach 😉

  10. naturblond · · Antwort

    Unser Schulsystem, ein endloses Thema, zudem ich als Mutter von 3 Kindern Bücher füllen könnte! So engagiert und kampflustig war ich bei meinem ersten Kind auch noch. Irgendwann ist man nur noch froh, wenn das Kind mit der Schule fertig ist. Traurig, aber die Realität vieler Eltern. Solange die Politik beim Thema Bildung die Lehrer und Elternschaft nicht ernsthaft mit einbindet, wird sich nicht wirklich was ändern!

  11. […] ist noch eine Weile hin, bis die Söhne in die Schule gehen, aber Texte wie dieser hier könne mich jetzt schon in Fahrt […]

  12. In solchen Fällen bin ich immer für die subversiven Lösungen. Einer macht die Kasustabelle und kopiert sie für alle Mitschüler.
    Ebenso mit allem anderen. Dann haben alle Kinder die Aufgabe und es kann darüber debattiert werden, warum das auf diese Weise gelöst wurde. Eltern sollten nicht das Konkurrenzdenken mit anheizen, das erhöht den Druck am Hausaufgabentisch nur unnötig und hängt die anderen Kinder, die aus irgendwelchen Gründen in diesen Punkten nicht mithalten können, nur noch weiter ab.
    Was sollen die Kinder denn auch lernen, wenn sie Aufgaben heimbringen und wir Eltern brechen sich einen ab, sie zu lösen?
    Wir können unseren Kindern was ganz anderes beibringen, nämlich ihre Fähigeiten und Möglichkeiten richtig einzuschätzen und für ihre Belange einzustehen. Oder nicht?

    1. Hehe. Diese Idee finde ich gut, frauziefle! Muss ich mir merken.
      Ich weiß auch nicht welchen Lerneffekt Projekte haben sollen, bei denen die Kinder letztlich ihren Eltern nur zuschauen können.
      Reicht es für einen Familienstammbaum in der Grundschule nicht, wenn die Kinder ihre Verwandschaft malen und sich dabei auf diejenigen beschränken, die sie kennen? Oder heißt es ohne Fotos und vollständige Ex-Männer der Tante: 6, setzen! So gibt das keine Gymnasialempfehlung…

    2. Dummerjan · · Antwort

      Leider gibt es auch Petzeeltern, wie bei meinem SOhn in der Klasse.

  13. „und wir Eltern brechen uns einen ab“ sollte das heißen. Entschuldigung.

  14. Danke für diesen tollen Text! Die Klassenbenachteiligung ist hier evident. Aber der Sexismus darin wurde noch nicht recht diskutiert. Bei uns merkt man schon nach einem Jahr sehr deutlich einen Unterschied zwischen Hortkindern und denen, die zu Hause ihre Hausaufgaben machen. Im Hort achten die Erzieherinnen darauf, dass die vorgeschriebene Zeit eingehalten wird. Die anderen Eltern werden zwar ermahnt mit ihren Kindern auch nicht länger Hausaufgaben zu machen, aber gleichzeitig heißt es: auf die Situation im Hort wird bei der Hausaufgabenvergabe keine Rücksicht genommen. Das Ergebnis: Die Hort-Kinder schaffen es nicht und müssen schließlich in den Förderunterricht (was tatsächlich kein Fördern, sondern de facto ein Nachsitzen ist). Oder ich setze mich am Wochenende hin. Das hat nichts mit zu hohen Bildungsanforderungen zu tun. Es geht um Wiederholungsaufgaben. Probleme hat meine Tochter damit nicht, sie schafft nur die schiere Menge zeitlich nicht. Das benachteiligt jede Mutter, die arbeiten geht.

  15. Ich bin erst 29 und habe auch noch keine Kinder, aber wenn ich die letzten Jahre lese, was unser Bildungssystem so verzapft (damit meine ich nicht Lehrer, sondern Politiker) bin ich entsetzt und empfinde Grauen vor dem Tag, an dem mein zukünftiges Kind in die Schule kommt.

    Ich habe 1999 meinen Realschulabschluss gemacht und danach die Höhere Handelsschule. Keine Studium. Nur Fachabitur. Alleine. Komplett ohne die Hilfe meiner Mutter. Was für mich selbstverständlich war und auch immer noch ist. Anscheinend ecke ich damit nun schon in der Grundschule an. Meine Mutter ist nicht dumm. Sie war auf der Volksschule, hat danach eine kaufmännische Schule besucht und eine Ausbildung bei der Sparkasse gemacht. Zwar kein Abitur, aber normaler Durschnitt der Arbeiterklasse halt. Ab der Realschule konnte sie mir aber nicht mehr helfen, weil die Inhalte einfach komplett anders waren, als in den 60er Jahren. Und trotzdem war es kein Problem, dass ich meine Schullaufbahn alleine bestritt.

    Wahrscheinlich muss ich noch nachträglich studieren, damit ich mein Kind durch die Grundschule begleiten und ihm helfen kann das verkürzte Abitur zu schaffen. Vielleicht hat man bis dahin sein Abitur in 9 Jahren. Wie früher den Abschluss der Volksschule.

    Ich empfehle hier übrigens auch diesen Artikel wärmstens, in dem ich meine eigene Schulzeit nicht einmal zu 1% wiedererkannt habe:
    http://www.zeit.de/2011/22/DOS-G8

    Ich gehe mich dann jetzt fortbilden.

  16. Emscherperle · · Antwort

    Solange die Eltern mitmachen, wird sich nichts ändern.
    In dem Augenblick, wo die Eltern die Verantwortung für die Hausaufgaben abgeben,
    – ACHTUNG: Mut erforderlich! –
    werden die LehrerInnen reagieren müssen, denn die tatsächlichen Kompetenz wird sich zeigen.
    Und: Man stelle sich mal den neu entstandenen Familienfrieden vor, weil die zu machenden Hausaufgaben wegfallen!

    Und

    1. Mut allein hilft nicht. Wir haben durchaus dagegen protestiert, die Hausaufgaben, die schon im Hort abgezeichnet wurden, nochmals abzuzeichnen. Auch dagegen, dass es Hausaufgaben gibt, die nicht im Hort erledigt werden können. In einem langen sachlichen Brief haben wir gute Argumente dargelegt: z.B. dass es pädagogisch nicht sinnvoll ist, wenn wir nach unserer Arbeit vor dem Zubettgehen mit unserer Tochter Kopfrechnen üben, weil das drei mal die Woche zu Hause gemacht werden muss. Das ist für sie eine Überforderung, müde lernt es sich schlecht und nimmt wertvolle Familienzeit zum Vorlesen, Singen etc. Ergebnis: Die Lehrerin hat das akzeptiert, aber unsere Tochter kommt nicht mehr mit. Alle Eltern müssten mitmachen. Das wird aber nicht geschehen, solange es die Angst gibt, das Kind könnte keine Gymnasialempfehlung kriegen.

    2. Mut ist sicherlich erforderlich, um etwas zu ändern. Das Perfide ist aber, dass man hier nicht den Mut beweisen muss, selber die Konsequenzen seines Handelns zu tragen, sondern seinen Kindern bestimmte Konsequenzen zumutet.

    3. Und: Strukturelle Ungleichbehandlung kommt nicht von ganz alleine. Es gibt immer Gruppen, die damit rechnen, davon profitieren zu können und dies deshalb gut finden und zementieren wollen – in diesem Fall Eltern, die die Chance nutzen wollen, ihrem Kind gegenüber anderen Kindern einen Startvorteil zu sichern.

  17. Hallo Dr. Mutti, Anne Roth empfahl diesen Blogbeitrag auf twitter, ich habe ihn eben retweetet, weil er mir so aus der Seele spricht.

    Herzlichen Gruss, Christine
    Magna cum laude Dr. phil und Dreifachmutti, alleinerziehend

  18. […] Goschler über die selbstverständliche Einbindung der Eltern in den Bildungsauftrag der Schule und die Benachteiligungen, wenn Eltern diese Rolle nicht übernehmen […]

  19. Oh, Danke für den Beitrag, er spricht mir aus der Seele :-), ich habe letztens auch darüber gebloggt, vgl. http://www.quadratimkreis.com/2012/09/07/chancengleichheit-ideal-und-wirklichkeit/

    Bei uns an der Grundschule sieht es genau so aus wie von Ihnen beschrieben: Eltern erhalten am Ende der Woche eine Liste der Dinge, die die Kinder nicht geschafft haben. Eltern bauen Schneckenbeobachtungskästen und arbeiten Übungsblätter für Diktate durch. Außerdem sind Eltern als Einmaleins-, Vorlese-, Straßenlotsen- und Computereltern vormittags in der Schule tätig. Dumm nur, dass es auch einige wenige Mütter gibt, die arbeiten können und wollen. Ich bin selbst an einer Schule beschäftigt(Gymnasium), die keine Mithilfe der Eltern möchte (bis zur Eingangstür, weiter nicht, sagt der Direktor gern morgens zu den Eltern) – aber bis dahin muss es ein Kind ja erst mal geschafft haben, und das geht an vielen Grundschulen ohne Mithilfe der Eltern praktisch gar nicht.

  20. …warum lassen sie ihn nicht einfach machen? schere und plastikflasche, einmal vormachen, kind selber testen lassen. schlimmstenfalls bekommt er eine schlechtere note, weil die tabelle nicht so dolle ist und der bewertende kollege nicht besonders helle. glauben sie mir, die lehrkraft weiß i.a. genau, was das kind kann/die eltern gemacht haben. am gymnasium treibt diese elternaktivität merkwürdige blüten – eltern drohen mit anwalt („wir (!!) haben aber keine vier in deutsch!“ – „äh, doch, zusammengesetzt nach yadayada bewertungskriterien transparenzblablubb?“ – „nein!“- „ääh…“), zehnjährige erhalten „lerncoaching“ vom professionellen persönlichen „schulcoach“ (echt wahr!!), eltern verweigern sozialdienst (dem hausmeister zwei stunden helfen, den pausenhof von müll zu befreien und laub zusammenzurechen) des herrn sohnemanns (zwölfjähriger, der mehrmals beim vermüllen, anmalen, beschädigen des schuleigentums ertappt wurde), denn „dafür gibt es die putzfrau“. alles leider echt wahr. bayerisches gymnasium.

  21. susanne · · Antwort

    davor hat es mir immer gegraut.
    hab meine kinder auf eine waldorfschule geschickt. die basteln da unentwegt und machen projekte (mehlwurmzucht.. wer will sowas zuhause haben???!) und buddeln im schulgarten. gottseidank ohne mich. ganztagsschule für 400€ (das erste kind) soviel würde ich auch für einen notwendigen hort zahlen. ob sie ein abitur bekommen, entscheidet sich eh erst in der 12ten. klasse. tolles schulsystem. 🙂 trotz eurythmie (=namen tanzen)

    1. Sicher ist die Tatsache, dass Waldorfschulen Gesamtschulen sind, eine möglicher Vorteil. Allgemein sind in meiner Erfahrung Waldorfschulen aber kein Paradebeispiel für die Beseitigung struktureller Ungleichbehandlung. Die Schülerschaft auf Waldorfschulen ist insgesamt sozial homogener – die Ungleichheit wird also schon im Vorfeld zum Teil einfach ausgelagert. Und dass sich erst in der 12. Klasse entscheidet, wer das Abitur macht, ist vielleicht die offizielle Version, aber eine subtilere Auswahl findet auch dort schon vorher statt.

  22. Sie sprechen mir aus der Seele.

    In der zweiten Klasse meiner Tochter wurde gerade das erste Diktat geschrieben. Es ist sehr schlecht ausgefallen (generell, nicht bei meiner Tochter, die glücklicherweise mein Talent für Rechtschreibung einfach so geerbt hat). Die Lehrerin sagt dazu besorgt: „Die Eltern haben nicht genug mit ihren Kindern trainiert, sie müssen mehr üben“ Mit überengagierten Eltern hat das nichts zu tun, die Schule sieht die Verantwortung, für das Lesen und Schreiben lernen, ganz klar bei den Eltern, die dies mit ihren Kindern üben sollen.

  23. Dummerjan · · Antwort

    Ergänzend möchte ich hinzufügen, daß sich dem Fachwissenschaftler bei manchen Fragen und Experimenten der Schule die Zehennägel sträuben. Leider sind kompetente Anmerkungen der Eltern außerordentlich ungern gesehen – also Zähne zusammenbeißen und machen, wider besseren Wissens.

    Danke für den Artikel – hilft aber leider irgendwie nicht.

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